Ihre Osteopathie Praxis
in Wernberg

Am 8. Mai feierte die Praxis für Osteopathie Brunner in Saltendorf am Point 11 ihre Neueröffnung. Die Osteopathie stellt eine sanfte und ganzheitliche Behandlungsmethode dar. Sie umfasst die Therapie am Bewegungsapparat, an den inneren Organsystemen und am Nervensystem.

Viele Bekannte, Freunde und Nachbarn waren dabei, als Pater Georg Parampilthadathil den kirchlichen Segen spendete.

Die Glückwünsche des Marktes Wernberg-Köblitz überbrachte Bürgermeister Konrad Kiener und überreichte als Geschenk ein Glasbild mit Marktbild.

Liebe Patientinnen und Patienten!

Aus aktuellem Anlass möchten wir sie darauf hinweisen, dass ab dem 25. Mai 2018 die neue Datenschutzverordnung (EU-DSGVO)
verbindlich gilt. Da ich dieses Thema sorgsam behandeln möchte und sehr darauf bedacht bin, ihre persönlichen Daten
ordnungsgemäß zu verwalten und somit ihre Privatsphäre bestmöglich zu wahren, habe ich kürzlich zu diesem Thema eine
Weiterbildung absolviert.

Was viele vielleicht noch nicht wissen ist, dass die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schon am 14. April 2016 vom EU-Parlament beschlossen wurde und am 25. Mai 2016 in Kraft trat. Nun ist es aber so, dass die EU-Mitgliedstaaten die DSGVO erst ab dem 25. Mai 2018 verbindlich anwenden müssen.

Diese Vorschrift regelt das Datenschutzrecht, das heißt den Umgang mit personenbezogenen Daten, und das einheitlich europaweit.

Dieses Gesetz tritt immer dann in Kraft, wenn personenbezogene Daten (wie z. B Ihr Name, Ihre Adresse, Telefonnummer oder das Geburtsdatum, etc.) abgefragt bzw. gespeichert werden müssen.

Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten ist grundsätzlich verboten, es sei denn, wir haben hierfür Ihre Erlaubnis oder Einwilligung.

Ihre persönlichen Daten dürfen wir nur zu dem Zweck verarbeiten, für die Sie sie erhoben haben und diese Daten müssen inhaltlich und sachlich richtig und aktuell gehalten werden.

Die Einwilligung in den Datenschutz erfolgt beim Ersttermin schriftlich. Selbstverständlich ist eine Widerrufung jederzeit im Rahmen der Gesetzeslage möglich. Ich bedanke mich schon jetzt für ihr Vertrauen!

Was vorher geschah…

Weit vor dem Gedanken an die Gründung einer eigenen Praxis begann meine kleine Geschichte im östlichsten Teil des Schwandorfer Landkreises.

Ursprünglich aus dem nördlichen Landkreis Cham stammend, verschlug mich ein Berufswechsel ins Schönseer Land. Nach mehreren Jahren im bayrisch-böhmischen Grenzgebiet steigerte sich bei mir und meiner Familie aus beruflichen Gründen immer mehr der Wunsch, näher an die Verkehrsanbindungen zwischen Schwandorf und Weiden zu ziehen. Wir entschieden uns daher für die Landgrafenstadt Pfreimd am Fuße des Eixlbergs. Um mein berufliches Wissen zu erweitern, wirkte ich in zwei weiteren Praxen in Schwarzenfeld und Schmidgaden als Therapeut mit.

Da ich mich im Naabtalgebiet sehr wohl fühlte, sollte dieses auch zu meiner Heimat und endgültigen beruflichen Wirkungsstätte werden. Der Landkreis Schwandorf bietet für seine knapp 145.000 Einwohner (Landkreis Schwandorf auf Wikipedia - Telefonvorwahl 09431) ein zahlreiches Angebot an Kultur, Natur und Freizeitaktivitäten an, welches für meine Heimatentscheidung unheimlich wichtig war.

Der Wohlfühl- und Erholungsfaktor wird hier von sehr vielen Wanderwegen, Ausflugszielen (Felsenkeller Schwandorf, Tierpark Höllohe, Freilandmuseum Perschen, Burgen,…um nur ein paar zu nennen) und weiteren Angeboten geschaffen ermöglicht.

Erst mal ein Gedanke…

Während meines „Osteopathie-Studiums“ an der Uni Dresden wuchs erstmals der Gedanke einer selbständigen Tätigkeit als Osteopath, welcher zum Studienende 2017 immer konkreter und letztendlich wahr wurde. Kriterien für meine Praxiseröffnung waren eine günstige Verkehrsanbindung sowie eine ruhige Lage. Daher fiel die Entscheidung auf Saltendorf, einem Ortsteil der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz, welches in unmittelbarer Nähe zu Nabburg, Pfreimd, Schnaittenbach, Luhe-Wildenau, Stulln, Fensterbach, Schwarzenfeld sowie auch zum Landkreis Neustadt an der Waldnaab und Weiden ist. Saltendorf (Saltendorf auf Wikipedia) bietet vor allem eine sehr schöne Natur mit vielen Wäldern, welche mir immer Gelegenheit geben in meiner Ruhe und Gelassenheit zu arbeiten.

Haben Sie Fragen?

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, haben Sie die Möglichkeit während der Kontaktzeiten von Montag bis Freitag 08:00 bis 18:00 Uhr, Samstag 08:00 bis 12:00 Uhr, uns telefonisch unter der Telefon-Nummer 0 96 04 - 932 96 78 zu erreichen bzw. einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Sollte ich nicht gleich persönlich aufgrund einer Behandlung für Sie am Telefon zur Verfügung stehen, sprechen Sie auf den Anrufbeantworter. Ich rufe Sie baldmöglichst zurück.

Ausserhalb der Kontaktzeiten steht Ihnen jederzeit das Kontaktformular zur Verfügung. Sie erhalten in Kürze eine Antwort.

Die Osteopathie erlebt seit einigen Jahren bundesweit einen enormen Aufwind. Die Zahl der Patienten, die eine osteopathische Behandlung ausprobiert und erste Erfahrungen mit dieser Behandlungsmethode gesammelt haben oder die Wirkungen dieses ganzheitlichen Behandlungskonzeptes dauerhaft nutzen, ist in den letzten Jahren in allen Altersgruppen, vom Säugling bis zu den Senioren, konstant gestiegen.

Doch vielleicht fragt sich der eine oder andere auch, Osteopathie – was ist das überhaupt? Was machen Osteopathen eigentlich? Welche Wirkung hat die Osteopathische Medizin auf den menschlichen Körper?

Ich möchte den Rahmen meiner Praxiseröffnung nutzen und im Folgenden versuchen, Ihnen die Osteopathie als ganzheitliches Behandlungskonzept ein wenig darzustellen, den Behandlungsablauf zu erläutern und Ihnen ein paar zusätzliche Informationen zu geben.

Osteopathie – was ist das?

Die Osteopathie versteht sich als ganzheitliches manuelles Behandlungskonzept. Sie versucht den Menschen möglichst komplett in seiner Ganzheitlichkeit zu erfassen und versteht den menschlichen Körper als eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Die osteopathische Untersuchung und Behandlung ist eine manuelle Form der Therapie. Der Osteopath untersucht und behandelt also nach einem eingehenden Gespräch verschiedene Strukturen des menschlichen Körpers mit seinen Händen und versucht somit die Selbstheilungskräfte des menschlichen Organismus zu aktivieren.

Osteopathie – bei was wird es angewendet?

Die aktuelle Forschungslage beschäftigt sich hauptsächlich mit diversen Beschwerdebildern wie unspezifische Rücken- oder Nackenschmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerzen, Kiefergelenksstörungen und diversen anderen Störungen des Bewegungsapparates. Auch in der Behandlung innerer Organe gibt es erste Forschungsergebnisse. Die Benennung des Krankheitsbildes spielt jedoch weniger eine Rolle. Eher stellt sich für den Osteopathen meist die Frage, was der Auslöser im menschlichen Körper war, der zu der Leidensgeschichte des einzelnen Patienten geführt hat und welche Strukturen er behandeln kann, dass eine osteopathische Behandlung auch hilft.

Nehmen wir beispielsweise an, dass ein Patient mit Rückenschmerzen in eine osteopathische Behandlung kommt. Der Osteopath untersucht nun, welches Geschehen zu diesen Beschwerden geführt haben könnte? Ist es der venöse Blutstrom aus der Wirbelsäule heraus, der nicht optimal funktioniert und so den Stoffwechsel verschiedener Strukturen in der Wirbelsäule beeinträchtigt? Ist es ein Engpass eines Nerven? Oder die faszialen Aufhängestrukturen innerer Organe, die an der Wirbelsäule ziehen, somit die Beweglichkeit der Wirbelsäule verhindern und die Rückenschmerzen auslösen? Oder sind es die Folgen eines Bandscheibenvorfalls? Die Aufgabe des Osteopathen ist es nun, einen therapeutischen Weg zur Besserung des Beschwerdebildes zu suchen oder aber auch im Vorfeld zu entscheiden, ob die Osteopathie das richtige Mittel für diesen Patienten darstellt. Vermutet der Osteopath hinter den Beschwerden einen schweren Bandscheibenvorfall mit Ausfallerscheinungen oder eine versteckte Depression, wird er an einen Arzt verweisen und seine Behandlung vorerst oder vollständig abbrechen, damit der Patient die optimale Behandlung für seine Beschwerden schnellstmöglich bekommen kann.

Osteopathie – ab welchem Alter?

Osteopathie ist generell in jeder Altersstufe möglich. Für Säuglinge und Kinder stellt die Osteopathie manchmal eine hilfreiche Alternative oder Zusatztherapie dar. Für die Behandlung unserer Kleinen und Kleinsten gibt es eine entsprechende Zusatzqualifikation für Säuglinge und Kinder. Diese ist meines Erachtens auch unerlässlich, um deren Ansprüchen auch entsprechend gerecht zu werden. Ich widme ich mich voll und ganz der Osteopathie beim Erwachsenen.

Osteopathie – welche Nebenwirkungen gibt es?

Auch die Osteopathie kommt nicht ganz ohne Nebenwirkungen aus. In manchen Fällen berichten Patienten von einer ersten Verschlechterung des Beschwerdebildes, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, grippeähnlichen Symptomen oder einigen anderen Beschwerden nach einer Behandlung. Meist halten diese Beschwerden jedoch nur wenige Stunden an.

Osteopathie – was kostet das und welche Kassen
übernehmen die eine Behandlung?

Die Preise für Osteopathie gestalten sich regional unterschiedlich. Dies hängt von räumlichen oder örtlichen Faktoren ab. Verschieden Krankenkassen und Betriebskrankenkassen (BKK) beteiligen sich an den Kosten für Osteopathie. Wenn Sie herausfinden möchten, welche Krankenkasse eine osteopathische Behandlung bezahlt oder zum Teil übernimmt, informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer Krankenkasse oder informieren Sie sich im Internet. Auch die Osteopathieverbände führen Listen mit entsprechenden Kostenerstattungen der Krankenkassen. Oftmals ist eine Verordnung über Osteopathie durch einen Arzt für die Kostenerstattung durch die Krankenkassen notwendig. Bitte erkundigen Sie sich auch darüber im Vorfeld.